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Ein heißer Juni 10 – Wo der G-Punkt liegt

© Helios53, II/2009Guten Morgen, Sabine!Sabine kämpft sich durch den Dschungel, verfolgt von schrillen Kampfgesängen kannibalischer Wilder, die dazu die Kriegstrommel schlagen. Patsch – uuh – patsch – uuh! Es ist mörderisch heiß , der Schweiß rinnt über die Stirn und findet seinen Weg in ihre Augenwinkel. Sabine blinzelt und der Schweiß dringt ein. Wie das brennt! Vor Panik keuchend reißt sie die Augen auf – und ist völlig verwirrt. Der Dschungel ist fort, die schrillen Gesänge dauern zwar an, aber es sind nur Dutzende von Spatzen, die sich um ein Stückchen Brot streiten.

Lediglich an der Hitze hat sich nichts geändert. Sabine entdeckt, dass sie mit allen Kleidern in ein dickes Badetuch gewickelt in einer Hängematte liegt und ihr die Morgensonne gnadenlos auf den Pelz brennt. Langsam kehrt ihre Erinnerung zurück. Richtig, sie wollte ihren Bruder aufsuchen und ist, weil ihr keiner die Tür geöffnet hatte, durch das Stiegenhausfenster auf die Terrasse geklettert, die zu der Wohnung gehört, in der offenbar ihr Bruder wohnt. Hastig schält sich Sabine aus dem Tuch und klettert aus der Hängematte.

Sie zieht sich ihr T-Shirt über den Kopf, wischt sich den Schweiß aus dem Gesicht und fächelt sich Luft zu. Da fällt ihr auf, dass das Patsch – uuh – patsch – uuh immer noch anhält, obwohl es hier oben ganz sicher keine Kannibalen auf dem Kriegspfad gibt. Neugierig geht sie dem Geräusch nach, biegt vorsichtig um die Sträucher, die die Ecke mit der Hängematte vom Rest der Terrasse abgrenzen. Erschrocken bleibt sie stehen.

Auf dem knapp kniehohen Mäuerchen, das den Goldfischteich begrenzt, liegt auf einem großen dicken Polster eine nackte Frau auf dem Rücken. Davor steht breitbeinig ein ebenfalls nackter Mann, mit einem Bein im Goldfischteich. Die Beine der zwar nicht mehr ganz jungen, aber immer noch aufreizend schönen Frau hat er sich über die Schultern gelegt und nun penetriert er seine Partnerin mit wuchtigen Stößen. Patsch – – patsch – – patsch. Jeden Stoß quittiert sie mit lustvollem „uuh!“.

Patsch – uuh – patsch – uuh!Sabine grinst, zieht sich aber vorsichtig zurück. Sie ist ja kein Voyeur, nicht wahr? Andrerseits kann es von Vorteil sein, die beiden zu beobachten. Nur so kann sie verhindern, plötzlich hinter ihrer Deckung überrascht zu werden. Sollten die beiden die Hängematte ansteuern, könnte Sabine schnell durch eine Lücke in der Bepflanzung schlüpfen und so der Entdeckung entgehen. Denn das wäre doch so ziemlich die schlechtestmögliche Einführung bei den Unterkunftgebern ihres Bruders.

Wo zum Kuckuck steckt der bloß? Kann es sein, dass die da ungeniert auf der Terrasse ihre Lust austoben, während sie jederzeit von ihrem Bruder Max beobachtet werden könnten?Zuschauen macht geilLeise packt Sabine ihre Siebensachen und nähert sich wieder dem Strauchwerk, späht durch das Geäst und findet die Situation unverändert. Nun lässt der Mann die Beine von seinen Schultern gleiten und beugt sich zu seiner Partnerin hinunter, bis ihre Lippen verschmelzen, während er sie mit kurzen, schnellen Stößen immer näher an den ersehnten Orgasmus treibt.

Als sie ihre Augen weit aufreißt, löst er sich von ihrem Mund und steht auf. Er reicht ihr seine Hand, zieht sie auf die Beine und sagt zärtlich: „Komm, Finale furioso!“Sie läuft voraus zum Geländer, das die Terrasse zum Innenhof hin abgrenzt, stützt sich darauf ab und spreizt leicht die Beine. Ihre Oberschenkel glänzen feucht. Der Mann folgt ihr zielstrebig mit steil aufragendem, vor Geilheit zitterndem Schweif. Er setzt die Eichel an und führt seinen Penis langsam, aber mit Genuss in ihre Scheide ein, fängt dann mit auf dem Rücken verschränkten Armen an, sie mit aller Kraft zu befriedigen.

Wenn er aus den Knien federnd schwungvoll zustößt, hebt es die Frau beinahe von den Zehenspitzen. Es dauert nicht lange, da ergießt er sich in sie, mitten in einen gemeinsamen Urschrei, so laut, dass die Spatzen erschrocken auffliegen. Sabine kann es nicht fassen. Das ganze Haus, ja der ganze Block muss es gehört haben. Die Frau hat sich umgewendet, beide halten sich umschlungen und küssen sich zärtlich. Langsam führt sie der Mann in eine Nische, in der eine Dusche installiert ist.

Sich gegenseitig einseifend und abreibend reinigen sie sich. Schnell rubbeln sie sich trocken. „Komm, es ist höchste Zeit für uns, wir sind schon spät dran!“, sagt der Mann nach einem Blick auf seine Armbanduhr. Beide laufen durch die geöffneten Schiebetüren hinein in die Wohnung und kaum fünf Minuten später kommen sie wieder zurück auf die Terrasse, jetzt aber im Business-Look, in der Hand je einen Aktenkoffer. Sie betreten das Treppenhaus durch die Tür, die auch Sabine gestern benutzt hatte, um ihren Rucksack zu holen und entschwinden.

Sabine atmet auf. Ihr T-Shirt ist zwar ein wenig getrocknet, dafür aber völlig zerknittert, weil sie es unentwegt mit ihren fahrigen Händen hin und her geknüllt hatte. Es dämmert ihr auch, dass sie mit diesem Höschen, das sie seit gestern anhat, den restlichen Tag nicht durchstehen kann. Die Show vorhin war einfach zu geil für sie. Sowas kann sie einfach nicht unberührt mit ansehen. Schnell zieht sie ihre Schuhe und die Jeans aus, streift den klatschnassen Slip ab.

Ein paar Minuten genießt sie den mächtigen Reiz, splitternackt auf einer fremden Terrasse mitten in München zu stehen. So geil! Wenn jetzt jemand kommt? Aber wer soll schon kommen, nachdem die Hausherren weg sind. Höchstens ihr Bruder und der kennt sie ja nackt ebenso gut wie angezogen. Sie streift kurzentschlossen das T-Shirt über und zieht die Hose wieder an. Leider war das ihr allerletzter Tanga. Sie weiß, dass sie unbedingt waschen und ein paar zusätzlich Höschen kaufen muss.

Inzwischen wird es schon auch so gehen, obwohl die derben Nähte unverschämt im Schritt reiben. Sabine will sich mit aller Kraft auf etwas anderes konzentrieren, einen nassen Fleck auf ihrer Jeans kann sie jedenfalls nicht brauchen. Sie hängt sich ihren Rucksack um und marschiert in Richtung Treppenhaus, beginnt zu singen: „Where have all my Tangas gone? I have lost them everyone! When will I ever lern?“ Und dann mischt sie verwegen Bob Dylan zu Pete Seeger und antwortet sich selber: „The answer, me fool, they’re blowing in the wind, the answer ….

“„Heda, steh’n geblieben!“, ruft da eine überraschte Stimme. „Was machen Sie auf unserer Terrasse?“ Sabine erstarrt. Da ist doch jemand, aber ihr Bruder ist es nicht, denn die Stimme ist unverkennbar weiblich. Langsam dreht sich Sabine um und erblickt ein Mädchen, ungefähr in ihrem Alter und ebenfalls blond, aber ganz frech und kurz geschoren. Sabine betrachtet sie aufmerksam. Im Moment scheint keine Gefahr von der Fremden auszugehen, denn sie steht da, mit bloßen Händen – und bloßen Brüsten, die sie unbefangen, nahezu stolz präsentiert.

Gleich und gleich gesellt sich gern„Äääh“, macht Sabine leicht verlegen. „Also, eigentlich wollte ich meinen Bruder Max Wiechert besuchen, aber er scheint ja nicht da zu sein. “ „Blöde Ausrede!“, faucht das Mädchen. „Max ist sicher nicht dein Bruder. Also, raus mit der Wahrheit, wer bist du und was willst du?“Sabine hat nichts zu verbergen. „Ich bin Sabine Wiechert aus Ovenbuch und suche meinen Bruder Max, der laut Telefoneintrag hier wohnt. Gestern hat mir niemand aufgemacht, also bin ich durch das Fenster raus und auf die Terrasse geklettert, um auf ihn zu warten.

Denn im finsteren Treppenhaus war es mir echt zu ungemütlich. Und dann bin ich wohl in der Hängematte da hinten eingeschlafen. “„Jo, leckst mi am Oarsch!“ Das Mädchen scheint fast begeistert. „Ich heiße zufällig auch Sabine Wiechert, aber ich habe keinen Bruder Max, sondern einen Vater, der so heißt und den du sicher vorhin beim Morgensport belustäugelt hast. Ja, schau nicht so! Natürlich hast du gespechtelt, ist ja logisch, tu ich ja auch manchmal, obwohl der Reiz des Neuen schon lange vergangen ist.

Jedenfalls ist der Max Wiechert, der hier wohnt, garantiert nicht dein Bruder, denn dann wärst du meine Tante und meine Tanten kenn ich. Alle!“Belustäugelt? Gespechtelt? Soweit kennt sich Sabine schon aus mit den Süddeutschen, dass sie weiß, was damit gemeint ist. Wieder einmal muss sie über die kreativen Wortschöpfungen der Bayern grinsen. Aber was fängt sie nun mit den neuen Informationen an? Und dann noch eine andere Sabine Wiechert? Dem muss sie einfach auf den Grund gehen.

Also frägt sie vorsichtig: „Kann es sein, dass wir irgendwie verwandt sind und aus irgendeinem beschissenen Grund nichts voneinander wissen?“„Ich glaub schon“, meint die bayrische Sabine. „ Zu mir sagen übrigens alle Bine, also bleiben wir dabei. Kann ich dich zur Unterscheidung Sabi nennen? Egal, jedenfalls sind wir dann verwandt, wenn deine Familie auch ihre Wurzeln in Bayern hat, genauer gesagt in einem Kaff namens Ramspolding. Dort hat sich nämlich im vorletzten Jahrhundert eine Liebestragödie oder –komödie abgespielt, die bis heute nachwirkt …“„Ramspolding! Ja!“, unterbricht Sabine den Redefluss Bines.

„Nach Ramspolding müssen wir morgen, Max und ich, zu einer Hochzeit. Meine Cousine Martha heiratet endlich ihre Jugendliebe und deswegen muss ich unbedingt meinen Bruder finden, weil er mich mitnehmen soll. Der Kerl studiert hier in München und ist vor kurzem umgezogen, aber den Zettel mit seiner neuen Adresse und neuen Telefonnummer hab ich verloren. Aber im Internet hab ich halt nur diesen Max Wiechert gefunden und geglaubt …“„Jetzt reg dich mal ab, wir setzen uns gemütlich da hin, dann kriegen wir das schon irgendwie auf die Reihe.

Kaffee? Orangensaft?“, unterbricht nun Bine ihrerseits. „Erstens einmal kannst du auch mit uns dorthin fahren, denn wir sind auch zu Marthas Hochzeit eingeladen und dann hab ich da einen Cousin, der arbeitet bei der Polizei und kann uns sicher helfen. Ich brauche nur noch das Geburtsdatum von deinem Bruder. So, Moment. “ Bine greift nach ihrem Handy, das auf einem Tischchen im Schatten eines riesigen Sonnenschirmes liegt. Als sie ihren Cousin erreicht, spricht sie erstaunlicherweise folgendes: „Hier spricht Romana Vogel.

Ich rufe an wegen Max Wiechert, geboren am 10. Oktober 1985, wohnhaft in München. Ich bräuchte dringend seine Adresse. – – Aha? – – Das ist schade. Vielen Dank, auch wenn sie mir nicht geholfen haben!“ Bine grinst, als sie Sabines erstauntes Gesicht sieht. „Es wird ein wenig dauern. Er darf natürlich wegen Datenschutz auf solche Fragen nicht antworten und weil er befürchtet, dass die Telefone hin und wieder abgehört werden, haben wir uns für solche Anfragen Codenamen ausgedacht.

Heute mit den Initialen R. V. das nächste Mal mit S. W. wie Sabine Wiechert, das lassen wir natürlich aus, dafür dann T. X. , zum Beispiel Theodora Xanthos, danach ist U. Y. dran und so weiter. Klar erkennt er mich auch an der Stimme, aber sicher ist sicher. Du könntest übrigens inzwischen duschen, wenn du magst. Das Wasser hier ist warm und genieren wirst du dich ja wohl nicht vor mir. Ich bin schließlich auch fast nackt.

“ Das ist allerdings mehr als wahr. Bine trägt einen Tanga-Slip, der sogar bei Susi in die Kategorie ‚schamlos‘ gefallen wäre. ÜberraschungDas lässt sich Sabine nicht zweimal sagen, entledigt sich ihrer Kleider und aalt sich schon unter der Terrassendusche als Bines Handy zweimal durchdringend schrillt. Vor Neugierde stürzt Sabine tropfnass zurück zu ihrer – was nun? Cousine? – neuen Freundin, um nur ja nichts zu verpassen. Bine präsentiert triumphierend das Display. Eine SMS ist angekommen und da steht: Max Wiechert, 19851010, Hans-Krauss-Straße 14 bei Körösi.

Bamm! Sabine erstarrt. „Ich werd‘ verrückt! Dort war ich gestern, hab mit der Marika gesprochen, auf ihrem Computer diese Adresse hier recherchiert und mein lieber, blöder, großer Bruder sitzt womöglich ein Zimmer weiter und rührt sich nicht! Ich glaub, mich tritt ein Pferd!“Mit diesem Aufseufzen sinkt Sabine in einen Gartensessel und schaut Bine verzweifelt an. Die grinst verunsichert zurück. „Jetzt versteh ich nix mehr. Was ist los?“ Sabine verspricht, ihr alles haarklein zu erzählen, aber zuerst muss sie unbedingt dort anrufen.

Bine schleppt das Münchner Telefonbuch und ein Schnurlostelefon heran. Tatsächlich ist Marika Körösi auch in der Printausgabe eingetragen. Sabine wählt aufgeregt, aber leider meldet sich niemand. Offenbar sind alle schon ausgeflogen. Also setzt sie Bine schnell ins Bild, nur die Kurzfassung, der Rest habe Zeit, meint sie. Auch die Kurzfassung braucht ganz schön Zeit, bis sie das wichtigste über die Hochzeit, den Ferienjob auf der Alm, das Missverständnis, das zu ihrer Klettertour auf die Terrasse geführt hat und ihre Einkaufspläne berichtet hat.

„Ja, mir ist schon aufgefallen, dass du unter deiner Jeans kein Höschen trägst. Das mach ich auch manchmal. Geiles Gefühl, gell?“ Bines Augen glänzen, wenn sie daran denkt und ganz zufällig sind ihre Fingerspitzen unter ihr zartes Micro-Höschen geschlüpft und dort rege an der Arbeit. Bine stöhnt leise und Sabine grinst breit. Diese Veranlagung kennt sie nur zu gut. „Das auch, aber es hat einen ganz profanen Grund“, wendet Sabine ein und erzählt, wie sie auf der kurzen Reise einen Slip nach dem anderen eingebüßt bzw.

verbraucht hat. „Ich muss also dringend einkaufen gehen und, wenn es möglich ist, auch mein bisschen Wäsche wieder sauber kriegen. Kann ich bei dir ein paar Sachen waschen?“„Klar!“, sagt Bine, „ich sollte ja selber eine Maschine einfüllen, da kannst du deine paar Sachen leicht dazu schmeißen. In der Sonne trocknet es schnell und danach werfen wir uns ins Getümmel. Sag mal, hast du eigentlich ein Dirndl?“ Sabine schüttelt den Kopf. „Dann“, meint Bine, „werden wir so eins heute auch noch besorgen müssen.

Eine Bauernhochzeit ohne Dirndl ist für eine Wiechert nicht vorstellbar. Hat dir das Martha denn nicht gesagt? Wenn du da in Jeans und T-Shirt aufkreuzt, bist du unten durch. – Was? Ein Kleid? Womöglich ein Minikleid? Liebe Sabi, auch das geht nicht. Soweit ich weiß, sollst du, ebenso wie ich als Brautjungfer fungieren“ – Bine kichert und rollt vielsagend mit den Augen – “und Brautjungfern tragen Dirndl. Basta!“Sabine ist baff. Damit hat sie nicht gerechnet.

„Okay“, meint sie, „wenn du mir hilfst, dann kriegen wir das wohl auch noch auf die Reihe. Also waschen, trocknen, inzwischen kannst du einmal erzählen, denn da gibt es einiges, was mich brennend interessiert, dann shoppen. Los!“ Sabine packt die Schmutzwäsche aus dem Rucksack und trägt alles zusammen hinter Bine her in das geräumige Badezimmer. Bine füllt alles zusammen mit ihrer Wäsche in die Waschmaschine, zögert kurz, zieht ihren sündhaften Slip aus und wirft ihn hinterher.

Frühstück mit Bine „Jetzt sind wir gleich!“, meint Bine. „Also ich war gerade dabei, mir Frühstück auf der Terrasse zu richten und ich nehme an, du hast auch noch nicht gefrühstückt. Los, hilf mir, die Sachen raus zu tragen. Das lässt sich Sabine natürlich nicht zweimal sagen, denn ihr Magen hat sich schon längst knurrend zu Wort gemeldet. Die beiden Sabinen sitzen gemütlich unter dem riesengroßen Sonnenschirm, immer noch nackt, und futtern weiche Eier, Croissants mit Honig, knackfrische Semmeln, Käse, Schinken, Müsli und trinken dazu frisch gepressten Orangensaft, Kaffee und sogar –„Gäste muss man feiern, wenn sie ins Haus fallen!“ – ein Fläschchen Sekt.

Dazwischen erzählt Bine über sich und ihre Familie. „Eines gleich vorweg: Wir sind keine Familie wie jede andere. Aber das hast du dir wohl schon gedacht, als du meine Oldies beim Ficken beobachtet hast. Das ist übrigens ein Ritual. Jedes letzte Wochenende im Monat, also Freitag, Samstag oder Sonntag rammeln sie hier auf der Terrasse und schreien ihren Orgasmus über die Gasse. Mit den Nachbarn gibt es da keine Probleme, denn der ganze Block und ein paar weitere Häuser links und rechts, sowie gegenüber gehören alle der MCMS Wiechert Holding.

Wenn sich wer aufregt, fliegt er raus. Das steht sogar im Mietvertrag, dafür sind die Mieten günstig und die Hausverwaltung ist erstklassig. Das MCMS steht übrigens für Max, Claudia, meine Mutter, das zweite M für Michael, Mick, meinen Bruder und ich komme mit meinem S hintendran, weil ich die jüngste Wiechert bin. Mick kommt übrigens auch gleich, er ist ein Langschläfer, doch vorhin habe ich ihn schon rumoren gehört. Aber du brauchst dir nichts anzuziehen, er ist sicher auch nackt.

Es macht ihm nämlich Spaß, mit seinem Schwanz herum zu wedeln und ich wäre gespannt, wie er auf dich reagiert. “Sabine lacht. „Okay, keine Sorge, ich bin nicht prüde, sondern im Gegenteil eher ein wenig exhibitionistisch veranlagt. Aber erzähl mal, was ist das denn für ein seltsames, wenn auch aufregendes Ritual. Und was machen deine Eltern im Winter?“Jetzt kichert Bine. „Im Winter machen sie dasselbe, nur mit verändertem Anlauf. Der Gipfel war im letzten Winter, am letzten Jännerwochenende.

Es war tierisch kalt und hat die ganze Zeit geschneit. Die zwei haben sich in der Sauna aufgeheizt …“ – Bine kriegt einen Lachanfall, als ihr die Doppeldeutigkeit klar wird und Sabine kichert mit – „hihi, ja aufgeheizt in jeder Beziehung und dann sind sie raus, mit Pelzstiefeln und Handschuhen, aber sonst splitternackt und haben ihr Finale furioso abgezogen. Es war ein Bild für Götter! Bis zu den Knien sind sie im Tiefschnee gestanden, haben geröhrt wie die brünftigen Hirsche und sind dann, zack, zack, wieder in die Sauna gesprintet.

Natürlich haben sie dieses Ritual vor uns Kindern geheim halten wollen. Mein Gott, was haben wir oft überraschend an Wochenenden ins Kino dürfen, sogar wenn wir eigentlich Hausarrest hatten! Aber irgendwann kommt halt doch alles auf. Einmal wollte ich bei einer Freundin übernachten und Mick war beim Bund, also sturmfreie Bude, dachten sie. Ich bin aber noch einmal zurück gekommen, weil ich was vergessen hatte und bin mitten in die Vorstellung geplatzt, das heißt, eigentlich bin ich geschlichen und hab alles beobachtet.

Es war supergeil, kann ich dir sagen. Und ich auch. Vor Begeisterung hab ich Applaus geklatscht. Na, du kannst dir vorstellen, dass die Reaktion von meinen geilen Oldies eher Entgeisterung war. Wir sind zwar alle FKKler, aber das war dann doch eher eine ausgefallenen Situation. Wir haben dann ein langes Gespräch geführt und sie haben mir alles erklärt. Fand ich total cool, ehrlich. “Das Ritual„Und wie ist das jetzt mit dem komischen Ritual?“, will Sabine wissen.

„Und treiben sie es jetzt immer vor Publikum, oder beobachtest du sie weiter heimlich?“ Genüsslich schenkt sie sich noch eine Tasse Kaffee ein. „Ah, das Ritual, ja“ fährt Bine fort. „Es war anscheinend so, dass sich die beiden im Urlaub kennen gelernt haben, in Griechenland. Beide waren mit Freunden auf Tramptour und hatten ihre Zelte in einem Pinienwald am Strand aufgeschlagen. Die beiden Gruppen haben sich bald gut verstanden und sich zusammen getan. Die meiste Zeit sind eh alle am Strand nackt herum gelaufen, es war ja niemand sonst da.

Und da hat es gefunkt zwischen den beiden. Angeblich, und das habe ich von Tante Pia, die auch mit dabei war, haben die zwei drei Tage lang, eben das ganze Wochenende fast ununterbrochen miteinander gebumst. Das ist natürlich übertrieben, aber laut Pia waren die anderen schon genervt, weil immer wieder, bei Tag wie bei Nacht, der ganze Wald von ihren Lustschreien gehallt hat. Angeblich hat mein Vater damals meine Mutter immer wieder in den Wald gelockt, wo sie dann wie die Karnickel – du verstehst?“ Sabine nickt.

„Tja, ein paar Mal sind sie offenbar gar nicht weit gekommen, bevor sie die Lust überwältigt hat. Dass sie dabei dann gut beobachtet werden konnten, hat sie anscheinend nur noch mehr aufgegeilt. Und dabei ist Mick entstanden. Heute führen sie es auf den freizügigen, beziehungsweise zügellosen Sex zurück, dass sie so gut harmonieren und dabei wollen sie es belassen. Daher das Ritual. Schon ziemlich verrückt, aber es hat was. Und ich hab auch wirklich sehr viel Verständnis dafür.

Anfangs, wie gesagt, wollten sie natürlich dabei keine Zuschauer haben, wollten ihre Kinder nicht ‚verderben’, aber das hat sich auch erledigt. “ Bine grinst breit, ein wenig dreckig sogar, dass Sabine natürlich mehr wissen will. „Also gut“, meint Bine, „das also auch noch. Ich fand es irgendwie schizophren, dass sie einerseits nackt auf der Terrasse vögeln, wo sie doch von etlichen Stellen aus beobachtet werden können – und natürlich auch gelegentlich beobachtet werden – von gehört werden ganz zu schweigen, andererseits aber so tun, als wären sie die Biedermannfamilie, wenn es um uns, also Mick und mich geht.

Dass ich keine Jungfrau mehr war, haben sie wohl zähneknirschend zur Kenntnis genommen, aber sie wollten es immer wieder verhindern, dass ich mit einem jungen Mann intim würde. Also habe ich mir gesagt, es braucht sozusagen eine Schocktherapie und ich habe gezielt nach einem Freund gesucht, der in punkto Sex wirklich sehr, sehr ‚aufgeschlossen’ ist. Es hat einige Zeit gedauert, bis ich Mario gefunden hatte, er will übrigens heute Vormittag auch noch vorbeischauen. Na, wir haben einige Zeit ‚trainiert’ und dann habe ich ihn eines Nachts eingeschleust.

In der Früh sind wir dann raus auf die Terrasse und haben unser Liebesspiel begonnen. Zuerst hat er mich geleckt wie ein Weltmeister und schon da war ich kein bisschen leise, aber es hat sich nichts gerührt. Inzwischen hatte Mario einen Ständer, dass er sich gar nicht mehr richtig rühren konnte, zumindest nicht in der Stellung, in der er mich leckte. Du bist doch nicht schockiert, Sabi?“Da ‚Sabi’ amüsiert den Kopf schüttelt und dabei einen durchaus angeregten Eindruck hinterlässt, fährt Bine fort.

Sie will es jetzt wissen, aus welchem Holz ihre neue Cousine x-ten Grades geschnitzt ist. „Also, nachdem Marios Schwanz quasi schon am Boden scharrte, hab ich ihn mal auf den Rücken gelegt, mich über ihn gesetzt und ihm einen zart geblasen, während er mich weiter mit seiner unglaublich begabten Zunge heiß gemacht hat. Lang haben wir das eh nicht ausgehalten, dann hab ich das ‚Finale furioso’ angesagt und wir haben am Geländer gefickt, dass die Tauben erschrocken sind.

Du kennst das ja von vorhin. Genau so haben wir das auch gemacht und dabei extra laut geröhrt und geschrien. Was glaubst? Wieder nix! Zum Glück ist der Mario ein echter Steher und in nullkommanix hab ich ihn wieder in Form lutschen können. Also da capo! Der Mario hat gerammelt wie ein Weltmeister, wieder da am Geländer, ich breitbeinig und mit hochgerecktem Arsch, aufgestützt und mit freischwingendem Busen, er mächtig von hinten, seine Hände fest auf meinen Hüften und dann, endlich: ‚Sabiiiiine! Was maaaachts du denn da? Kind, was ist denn in dich gefahren, ogottogottogott!’ Na, glücklicherweise war der Mario grad in einer wahren Raserei und unfähig, aufzuhören.

Nachher hat er gesagt, dass er sich vor Angst fast angeschissen hätte, aber weil es sooo geil war, hat ihn die Angst noch zusätzlich beflügelt. Und ich hab grad noch rauspressen können: ‚Was ihr könnt, das können wir schon …..’, dann ist es mir gekommen, aber wie! Der Mario hat sich so vollkommen erschöpft, dass er danach kaum mehr stehen konnte, aber es war der Orgasmus meines Lebens. Ich hab geschrien wie Tarzan, ja, und der Mario natürlich auch.

Und meine Eltern sind irgendwie ganz belämmert da gestanden, weil sie uns ja immer gesagt haben, wir sollen uns an ihnen ein Beispiel nehmen und nichts tun, was sie nicht auch täten, also zum Beispiel nicht rauchen, nicht klauen und so. An Sex haben sie natürlich nicht gedacht, ich aber schon, ha ha!“Sabine lacht schallend. „Na, du bist mir aber schon eine. Ich bin ja auch kein Kind von Traurigkeit. Mit meiner Freundin Susi haben wir schon einige exhibitionistische Abenteuer inszeniert und auch durchaus ein paar fetten Orgien Glanz verliehen.

Aber vor den Augen meiner Eltern habe ich noch nie gefickt. Das ist schon eine besondere Nummer. Allerdings sind meine in der Beziehung doch eher zurückhaltend, auch wenn sie ebenfalls alte FKK-Anhänger sind, nur eben von der Alten Schule, weißt du? Was mich jetzt noch interessieren würde: Wieso habe ich von deiner Existenz nie etwas gehört? Hast du eine Ahnung, wie das kommt?“Aus der guten, alten Zeit„Oh, ja, das weiß ich“, antwortet Bine. „Eigentlich ist es ganz einfach.

Die Story hab ich aus dem Tagebuch meiner Ur-Urgroßmutter, das ich in einer alten Truhe im Keller gefunden habe. Alles fing anno 1881 an. Damals lebten die Wiecherts in Ramspolding auf einem großen Bauernhof. Der alte Ludwig Wiechert war sicher der reichste Bauer im ganzen Landkreis und hatte zwei Söhne, Ludwig und Berthold. Ludwig war natürlich der ältere und damit der angesagte Hoferbe, sozusagen der Kronprinz. Aber Berthold war eine Art Alpencasanova und verdrehte allen möglichen Mädchen den Kopf.

Ludwig sollte die Erbin des Hotels Post und anderer Betriebe, Eva-Maria heiraten. Alles war ausgemacht, die Hochzeit schon verkündet, das Aufgebot bestellt. Nur Eva-Maria war weniger begeistert. Sie wollte nicht Bäuerin, auch keine stinkreiche sein. Sie wollte in der Stadt leben, Feste feiern, Pariser Mode tragen. Dann kam Berthold, verführte Eva-Maria und die beiden flohen gemeinsam nach München. Jetzt war sein Bruder Ludwig der Blamierte, der alte Ludwig tobte, enterbte seinen jüngeren Sohn und sein Name oder seine Familie, also jetzt meine Familie durfte nie wieder erwähnt werden.

Das blieb so bis zu seinem Tode und darüber hinaus. Aber am schlimmsten erwischte es den Vater von Eva-Maria. Er regte sich so auf, dass er einen Herzinfarkt erlitt und starb, ehe er seine einzige Tochter auch noch enterben konnte. Die grämte sich natürlich sehr, verkaufte aber das Hotel, das Fuhrunternehmen, die Mühle und die Bäckerei, behielt aber einige entlegene Grundstücke, weil sich dafür kein Käufer fand. Das war ausgesprochenes Glück, wie sich später herausstellte, weil das nach und nach begehrte und wertvolle Baugründe wurden.

Mit dem Verkaufserlös konnten Ur-Uroma Eva-Maria und ihr ‚Freibeuter der Liebe’, so nennt sie ihn in ihrem Tagebuch, am Rande von München ein eigenes Fuhrunternehmen aufbauen. In den folgenden Jahrzehnten haben unsere Wiecherts mit einigen gewagten Geschäften, auch in den beiden Weltkriegen, eine Menge Geld gemacht und sogar die Inflation voll ausgenutzt, indem sie zeitlich günstig in Grundstücke investierten und diese so um einen Pappenstiel kaufen konnten. Jetzt gehören unserer Holding nicht nur diese paar Häuser in dieser Straße, sondern Bürogebäude in bester Innenstadtlage, Hotels, Autobahnraststätten und noch eine Menge anderer Wohnhäuser.

Alles vermietet. Von den anderen Wiecherts habe ich erst aus dem Tagebuch der Eva-Maria erfahren. Ich bin dann vorletztes Jahr zu Ostern zwecks Ahnenforschung nach Ramspolding gefahren. Dort hab ich Martha und auch Mac kennen gelernt. Wir waren uns gleich sympathisch und somit wurde die Verbannung des ‚Freibeuters’ und seiner Nachkommenschaft aufgehoben und auch wir zur Hochzeit eingeladen. Du scheinst also die oder eine Ur-Urenkelin von Kronprinz Ludwig dem Gehörnten zu sein. Der hat übrigens ein Jahr später die Tochter eines armen Nachbarn geheiratet – Eva-Maria hat das aus der Ferne ganz genau beobachtet, natürlich waren sie und Berthold zu deren Hochzeit nicht eingeladen – und mit ihr eine Menge Kinder gezeugt.

Ein Sohn blieb anscheinend nach dem Ersten Weltkrieg irgendwo an der Nordsee hängen. Von dem dürftest du dann abstammen. “„Stimmt genau!“, erinnert sich Sabine. Mein Ur-Opa Bastian war in der kaiserlichen Marine und hat dann, wie es heißt, aus Marinebeständen günstig ein paar Kähne erstanden und damit die Küstenschifffahrt belebt. Wahrscheinlich hat er geschmuggelt, aber darüber spricht man bei uns nicht. “ Sabine grinst. „Und was sind wir jetzt? Cousinen achtundzwanzigsten Grades, oder wie?“MickBine rechnet nach, aber ehe sie zu einem konkreten Ergebnis kommt, hören beide aus der Wohnung Radioklänge näher kommen.

„Aha, mein Siebenschläferbruder ist endlich auf den Beinen. Mach dich auf was gefasst, er ist ein Macho, aber ein lieber. “ Die Musik bricht ab und der Moderator berichtet etwas über neueste Forschungsergebnisse, betreffend die Lage des G-Punktes bei den meisten Frauen. Sabine und Bine spitzen die Ohren, können aber dessen Lage nicht mehr erfahren, weil Bruder Michael anscheinend mit dem Radio ins Klo abgebogen ist. Sie hören die Spülung rauschen, dann wieder Musik und dann erscheint Mick auf der Terrasse.

Wie Bine richtig prophezeit hat, ist er nackt, eine imposante Figur, fast zwei Meter groß, muskulös, aber nicht bodybuildingmäßig verunstaltet. Die dunkelblonden Haare trägt er lang, hinten zusammen gebunden, auf der Oberlippe ein keckes Bärtchen. Seiner Wirkung auf Frauen ist er sich ganz offensichtlich bewusst und auch als er Sabines ansichtig wird, zeigt er keine Spur von Überraschung. „Ah, du hast Besuch! Willkommen auf unserer Terrasse, ich bin Mick. Darf ich mich zu euch gesellen? Wie ihr seht, bin ich angemessen bekleidet.

“ Dabei wiegt er sich ein wenig im Takt der Musik. Dadurch schwingt sein durchaus ansehnlicher Begattungsapparat leicht hin und her. Wie hat Bine das genannt? Er liebt es, mit seinem Schwanz zu wedeln? Genau so sieht es aus. Sabine stellt sich vor und erwähnt auch kurz, dass sie aus der anderen Linie der Wiecherts stammt, wegen der Hochzeit in Ramspolding zu ihrem Bruder Max nach München wollte, aber wegen der Namensgleichheit leider an der falschen Adresse gelandet sei, was sich jedoch, zumindest bis jetzt, als richtiger Glücksfall erwiesen habe.

Mick nimmt die Einschränkung ‚zumindest bis jetzt’, was wohl eine eindeutige Spitze gegen ihn war, gelassen hin und reicht seiner neuen Cousine erfreut die Hand. Sabine, die entspannt in ihrem gepolsterten Korbsessel lehnt, ihre Linke liegt über ihrem Bauchnabel, der kleine Finger weist pfeilgenau auf ihren Kitzler, richtet sich nicht auf, bietet ihm jedoch ebenfalls ihre Hand. Um sie zu ergreifen muss er sich weiter vorbeugen und weil er schon mal so weit ist, drückt er Sabine auch gleich links und rechts brüderliche Küsse auf die Wangen.

Dass seine Eichel dadurch leicht ihren Oberschenkel streift und um Haaresbreite, wenn denn da Haare wären, über ihrer Muschi schwebend zum Stillstand kommt, lässt plötzlich knisternde Erotik aufkommen. Der kleine Finger klopft leise auf den Nabel. Tack tack tick – tick – tick tick – tick tack tick tick. *) Kennt er den Morsecode?Mick und Sabine halten Blickkontakt, auch nachdem sich der junge Adonis wieder aufgerichtet hat. Sabine blinzelt nicht, kneift aber einmal schelmisch ein Auge zu.

Mick lächelt und greift nach einer Semmel, die er quälend langsam aufbricht. Dabei wandert sein Blick schleichend tiefer, die kecke Nase, der verheißungsvolle Mund, der schlanke Hals, die prächtigen Brüste werden von seinen Augenstrahlen liebkost. Aus den Augenwinkeln bemerkt er, dass Sabine leicht die Beine spreizt. So leicht lässt er sich nicht verlocken. Wenn hier wer verführt, dann ist er das. Also hält er beim süßen Nabel inne und blickschweift wieder kopfwärts. Rechtzeitig öffnen sich Sabines Lippen.

Eine rosa Zungenspitze wird sichtbar, befeuchtet lasziv die Oberlippe. Bine beobachtet fasziniert den Zweikampf, denn nichts anderes ist es. Sie fühlt mächtig, dass beide aufeinander abfahren wie ein Intercity, ihre Geilheit aber beherrschen, denn weder Mick, noch Sabine wollen sich aufreißen lassen. Beide wollen den anderen in ihren Bann schlagen, den sich anbahnenden Sex nach ihren Wünschen erleben. Micks Wonnespender hebt kühn sein Haupt. Jetzt will sich sein Herr von seiner besten Seite zeigen.

Der Sonnenschirm bietet sich an, denn der Schatten ist weiter gewandert. Also rückt Mick den schweren Ständer ein wenig nach links. Dabei kann er seine prächtig entwickelten Muskeln spielen lassen und seinen göttlichen Körper schön von der Seite im Zuge einer kraftvoll eleganten Bewegung präsentieren. Und seinen schon halb aufgerichteten Speer ebenfalls. Da Sabine darauf durchaus positiv reagiert, nämlich ihren Kopf in den Nacken beugt, während ihr Mittelfinger über ihre Spalte reibt, wo sich alsbald ein Tröpfchen zeigt, lächelt er sie fordernd an, setzt sich aber ebenfalls in einen Korbsessel.

Sein Schwanz zeigt nun schon deutlich in imposanter Größe himmelwärts. Immer noch ist sein Blick ausschließlich auf Sabine und ihre Schätze gerichtet, aber auch diese lässt ihn nicht eine Sekunde aus den Augen. Sein rechter Fuß patscht auf einmal auf die Terrassenfliesen, zuerst im Takt der Musik, die immer noch aus dem Radio strömt, nach einer kurzen Pause aber in einem anderen Rhythmus: tip tip tapp tip – tip tip – tapp tip tapp tip – tapp tip tapp – tip – tapp tip – tip tip tapp tapp tip tip.

**) Sabine lässt noch einmal ihre Zungenspitze kreisen. Ihre Augen blitzen, sie hat verstanden und scheint nicht abgeneigt, nimmt aber in aller Seelenruhe ein Croissant, taucht die Spitze in den Kaffee und schiebt es in den Mund. Sie zwinkert Mick erneut zu und beißt genüsslich ab. Fick mit MickBine haben die beiden völlig ausgeblendet, sie existiert für sie gar nicht mehr. Aber sie ist sehr wohl anwesend und durchaus von dem Geschehen fasziniert. Da sie niemand zur Kenntnis nimmt, kümmert sie sich auch nicht weiter und masturbiert mit Hingabe.

Sie wünscht sich sehnlichst, was Sabine unmittelbar bevorsteht. Das ist für sie klar erkennbar, so ungeniert und geil flirtend hat sie ihren Bruder noch nie erlebt. Mick und Sabine sind inzwischen einen Schritt weiter. Noch immer fesseln sie sich gegenseitig mit wollüstigen Blicken. Mick massiert mit langsamen Bewegungen seinen Schwengel, Sabine schiebt langsam den gekrümmten Zeigefinger in ihre Scheide. Mit den Augen versucht sie, Mick zu bezwingen. Als eine schwungvolle Musik aus dem Radio erklingt, erhebt er sich, tritt mit einer vollendeten Verbeugung vor Sabine.

„Darf ich um diesen Tanz bitten?“ Fast in Zeitlupe lässt sich diese von ihm aus dem Sessel ziehen und gemessenen Schrittes treten sie auf die freie Terrassenfläche, nehmen die klassische Tanzhaltung ein. Nach den ersten Drehungen sind ihre Hände aber bereits unziemlich auf Wanderschaft. Micks Linke knetet Sabines feste Backen und ein Finger spielt neckisch an ihrem Hintereingang. Sie hingegen hat seinen Kolben fest im Griff, massiert ihn kräftig und vergisst auch nicht, gelegentlich seine Wonnebällchen leicht zu drücken.

Langsam neigt sie ihren Kopf und Mick beugt sich über sie. Ihre Lippen öffnen und sie flüstert: „Wie war das nochmal vorhin mit den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen wo der G-Punkt liegt?“„Keine Ahnung“, flüstert Mick zurück, „aber das werden wir jetzt gleich hochwissenschaftlich empirisch erforschen. “ Während ihre Zungen einander schmecken und erforschen legt Sabine ihre Arme um Micks Nacken, zieht sich an ihm in die Höhe und umschlingt seine Hüften mit ihren langen Beinen.

Seine Rute steht und vibriert wie eine Stahlfeder, zielt auf Sabines Pforte, ihr Becken hebt sich ein wenig und gemeinsam finden sie das Ziel. Dann ist er tief, ganz tief in ihr. „Aaaaaaaaaaaaah!“Mick steht in kraftvoller Lässigkeit wie ein Baum. Obwohl Sabine von stattlicher Größe ist, kann er ihr Gewicht leicht tragen. Mit langsamen, aber wuchtigen Beckenbewegungen verschafft er ihr aufwühlende Glücksgefühle. Nach und nach passt sie sich seinem Rhythmus an, hält mit ihrem Becken dagegen.

Sie werden immer schneller und schneller, keuchen, und stöhnen, lösen aber kaum ihre Münder voneinander. Sabine schießt es durch den Sinn, dass es damals bei Martha und Mac genau so gewesen sein muss, so schön, so geil, so ekstatisch. Nach einer Weile wird Mick langsamer, verzögert, denn noch will er nicht kommen. Sabine ahnt, dass er ihr noch einen weiteren Orgasmus verschaffen will und hält ebenfalls inne. In die eintretende, lustgeschwängerte Stille bricht eine fröhliche, helle Stimme: „Lasst euch nicht stören, wir tun es auch – nicht!“ Bine! Sie ist neben Mick und Sabine an das Geländer getreten, stützt sich mit beiden Armen dort ab und bietet ihr Gesäß einem sympathischen Jüngling dar, der sie schwungvoll von hinten vögelt.

„Darf ich vorstellen? Mario, mein Goldstück. Du kennst ihn ja schon aus meiner Erzählung. Er ist nicht nur ein begnadeter Liebhaber, sondern auch sonst ein patenter Kerl. Ich bin jetzt nicht mehr nur geil auf ihn, sondern ich liiich liiiiebe iiihn! Oh ja! Mann bist du guuuuut!“ Der so gelobte Mario grinst freundlich, fickt aber unverdrossen weiter. Nachdem sich Bine wieder gefasst hat, fährt sie fort in der Vorstellung: „Mario, das ist meine neue Cousine Sabi aus der Nähe von Hamburg.

Wie du siehst, hat sie sich schon gut eingelebt. “Sabine kann darauf gar nicht antworten, denn Mick hat zum finalen Endspurt angesetzt und fickt sie nun so hart, dass sie von einem mächtigen Orgasmus hinweggefegt wird. Mitten hinein kommt auch er in gewaltigen Schüben, pumpt seinen Saft in Sabine, die in kraftlosen Zuckungen noch immer an seinem Hals hängt. Langsam lösen sie sich voneinander und als Sabine wieder festen Boden unter den Füßen spürt, widmet sie sich mit den Worten „Ich hoffe bloß, du hast dich nicht völlig verausgabt“ dem schwindenden Fleisch.

Mit zarten, doch geübten Händen und unter Einsatz von Lippen und Zunge gelingt es ihr unschwer, Micks erschlaffenden Penis neuerlich in Form zu bringen. „Mir fällt da grad was ein. Los, komm mit!“, fordert sie den wiedererstarkten Mick auf. Schnell schmiegt sie sich noch kurz an den rammelnden Mario, greift ihm durch die Beine an den Hodensack und säuselt: „Du bist wirklich sehr gut. Mach sie ja glücklich!“ Mario grunzt nur und erhöht fast unmerklich die Schlagzahl.

Sabine aber führt Mick hinter die Hecke zur Hängematte und bugsiert ihn so hinein, dass seine Beine links und rechts hinaus hängen. Geschickt bläst sie ihn noch einmal groß und hart, dann steigt sie ebenfalls in die Matte, pfählt sich geschickt und lehnt sich dann vorsichtig zurück. Mick ächzt und sein Schwanz schwillt durch die ungewohnte Richtung, in die er gezwungen wird noch einmal an. Beide stöhnen glücklich, Sabine beginnt mit sachten Schaukelbewegungen, Mick nimmt die Bewegung auf.

Nahezu ohne Anstrengung genießen sie die Wollust in unglaublicher Intensität. Fast ununterbrochen seufzt Sabine glücklich, meint dann: „Ich glaube, ich weiß jetzt, wo der G-Punkt liegt. “Entsprechend der sachten Bewegungen der Hängematte nähert sich der Höhepunkt in ganz kleinen Schritten, aber endlich ist es doch soweit. Mick zieht seinen Schwengel aus Sabine und spritzt ihr seinen Samen auf den Bauch, die Brüste und einen kleinen Klecks sogar auf den Mund, den sie genüsslich ableckt.

Völlig befriedigt steigen beide aus der Hängematte und verziehen sich Hand in Hand in Richtung Dusche. Dort stehen bereits Bine und Mario, die sich gerade abtrocknen. Endlich kann Sabine Mario die Hand schütteln. Shopping ist doch Weiberkram„Na, habt ihr zwei endlich auch den Hafen der Glückseligkeit angelaufen?“, fragt Bine. „Das ist ja wirklich eine geile Stellung in der Hängematte. Das müssen wir auch einmal probieren. Im Übrigen ist die Waschmaschine schon lange abgelaufen und ich habe in der Pause zwischen unseren zwei Durchgängen unsere Sachen auf die Leine gehängt.

Deine paar Slips sind sicher schon trocken, die T-Shirts und vor allem die Jeans natürlich noch nicht. Hast du denn wenigstens noch was zum Anziehen?“„Leider nein“, muss Sabine zugeben, „von einem Anorak mal abgesehen, aber bei dem Wetter? Kannst du mir nicht was leihen? Ich hab zwar sicher eine Nummer größer, aber vielleicht hast du ein weites Shirt? Und unten rum vielleicht einen Rock, denn deine Hosen passen mir kaum. “ Im Hinterkopf registriert sie, dass Bine und wahrscheinlich auch Mario sie ‚in der Pause zwischen den zwei Durchgängen’ wohl beobachtet haben müssen.

Sonst könnte sie das mit der geilen Stellung nicht wissen. „Bine und ein Rock?“, mischt sich Mick lachend ein. „Eher friert die Hölle zu. Aber ich weiß was. Du nimmst ein T-Shirt von mir und trägst es als Minikleid. Bine kann dir dazu einen Gürtel geben, das sieht dann richtig sexy aus. Deine Hax’n kannst du ja herzeigen, die sind ja richtig modelmäßig. “ Nach der reinigenden Dusche inspizieren sie Micks Kleiderschrank. Er findet, dass Sabine toll aussieht in einem bayrisch gestreiften T-Shirt mit dem Aufdruck BIER formte diesengeilen Körperaber damit kann sich Sabine beim besten Willen nicht anfreunden.

Mick scheint für schrille Kleidung zu schwärmen, denn es findet sich kein wirklich dezentes Shirt. Als Kompromiss streift Sabine schließlich eines über, auf dem ein riesiges Rolling Stones Logo prangt. Auch in dieser Aufmachung findet Mick sie hinreißend, Mario nicht minder. Er verschlingt sie mit gierigen Augen, was ihm einen scherzhaften Klaps von Bine einträgt. „Na los jetzt!“, fordert sie. „Auf zum Shopping. Kommt ihr mit, Jungs?“ Mick und Mario wehren ab. Shopping ist doch Weiberkram! In gespieltem Entsetzen weichen sie zurück.

„Also ich für meinen Teil“, erwidert Mick, „fühle mich vor lauter Hunger und Durst ganz schwach. Was meinst du, Mario? Gehen wir rüber ins Kastanienbräu auf eine Maß und eine zünftige Weißwurscht? Ja? Abgemacht. Kommt doch mit, Mädels, ihr habt doch sicher auch Hunger!“Aber Bine lehnt schnell ab. Sie kennt das. Aus einer Maß Bier werden leicht drei oder vier und aus der Weißwurst eine Völlerei bis zum Abend. „Nein, wir fahren jetzt mit der U-Bahn rein.

Dort finden wir auch was zum Essen und außerdem noch die Sachen, die wir, das heißt, die Sabi braucht. Also servus! Bleibt sauber. “Die beiden Mädchen fahren mit dem Lift hinunter, denn Bine hat natürlich einen Schlüssel. Bis zur nächsten U-Bahn Station ist es nicht weit. Sie haben auch nur fünf Stationen zu fahren, aber die Bahn ist voll und sie müssen sich mit vollem Körpereinsatz in einen Wagen quetschen. Zwei Burschen unterhalten sich: „Übrigens, hast du schon gehört, dass jetzt eine neue Studie über den G-Punkt veröffentlicht wurde? Ganz neue Erkenntnisse.

“ Bine und Sabine spitzen die Ohren, der andere Bursche hat es auch noch nicht gehört. Also fährt der andere fort: „Man hat heraus gefunden, dass gar nicht jede Frau einen G-Punkt hat. Die meisten aber schon. Nur die genaue Lage war schon lange ein Streitpunkt. Daher hat ein Forschungsteam Reihenuntersuchungen bei Frauen aller Altersgruppen durchgeführt. Und was meinst du, was dabei heraus gekommen ist?“ Der Junge macht es spannend. Sabine knirscht mit den Zähnen.

Jetzt will sie endlich wissen, was bei der blöden Studie heraus gekommen ist. Auch Bine kann ihre Neugierde kaum verhehlen. Die U-Bahn hält in einer Station und die beiden Burschen steigen aus. „Bei den meisten Frauen liegt der G-Punkt am Ende …..“, können sie gerade noch hören, dann schließen sich die Türen und die Bahn beschleunigt. „Scheiße!“, flucht Bine. „Ich glaube fast, ich werde in diesem Leben nie mehr erfahren, wo der verdammte G-Punkt liegt.

Nächste Folge: [url= heißer Juni 11 – Shopping[/url]*) G – E – I – L **) F – I – C – K – E – N – ?.


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